Mein neues Gebetskleid von „Taimiya- islamic Boutique“

Bismillah

Assalamu alaikum.

Heute gibt es endlich mal eine neue Review. Diesmal stelle ich euch ein sehr praktisches und bequemes Gebets- bzw. Hauskleid von „Taimiya- islamic Boutique“ vor.

Ich habe vor kurzem nach einem neuen Gebetskleid für mich gesucht, weil mein letztes mittlerweile, mehr oder weniger auseinander gefallen ist. Also kurz gesagt, es musste dringend was neues her. Auf meiner Suche, hat mir dann die wunderbare „Taimiya Boutique“ angeboten ein kleines Goodie Paket zu schicken. Den zweiten Teil des Goodie Pakets zeige ich euch InschaALLAH sobald ich wieder draußen Bilder machen kann. Im Moment lässt es das Wetter einfach noch nicht zu.

Die Taimiya Boutique habe ich euch bisher noch nicht vorgestellt, obwohl ich schon einige schöne Sachen dort gesehen habe. Hauptsächlich, gibt es sehr schöne Jilbab Zweiteiler. Im Sortiment findet man aber auch Abaya- Khimar Sets.

Noch ziemlich neu im Sortiment sind aber auch die sehr schönen Gebetskleider, die man aber auch als bequemes Hauskleid tragen kann.

Eines dieser Gebetskleider, darf ich euch jetzt vorstellen.

Mein Goodie Paket kam direkt aus Ägypten, wo die Kleidung für Taimiya Boutique geschneidert wird. Alle Modelle sind aus der Eigenkollektion, so wie auch die Gebetskleider.

Ich habe mich für dieses Modell entschieden, weil ich den rot Ton in Kombination mit dem Muster sehr schön fand. Die Grundfarbe des Gebetskleides, ist dunkel blau und das Muster ist weiß mit rot.

Ich hatte euch mal letztes Jahr im Ramadan einen Gebets- Jilbab vorgestellt. Dieses Gebetskleid von Taimiya, ist vom Schnitt her ganz anders. Es ist quasi eine sehr breit geschnittene Abaya mit angenähtem Amira Hijab. Dadurch ist es trotzdem ein Gebets-Einteiler, da es quasi ein komplettes, durchgehendes Kleidungsstück ist.

Wie man auf den Bildern sieht fällt das Gebetskleid sehr schön. Es ist vom Stoff her sehr angenehm zu tragen, da es ein sehr leichter fließender Stoff ist. Mein letzter Gebets Jilbab war vom Stoff her leider nicht so angenehm, da er komplett aus Polyester war. Dieses Gebetskleid ist auch viel besser verarbeitet, darum wird es wohl viel länger halten als mein letztes.

Besonders gut gefällt mir der Kopfteil. Der komplette Amira Hijab ist aus einem sehr weichen Stretch Stoff. Außerdem hat er eine Kinnabdeckung und ein integriertes Bone. Man muss also nur rein schlüpfen und schon ist man von Kopf bis Fuß optimal bedeckt. Durch den breiten Schnitt wird auch die Körperform nicht betont.

Bei mir ist das Gebetskleid etwas länger, so dass die Füße auch direkt bedeckt sind. Das ist besonders im Sommer praktisch, wenn man keine Socken an hat. Dafür ist es für mich als Hauskleid, eigentlich etwas zu lang. Trotzdem ist es wirklich sehr bequem, wenn man zuhause in Ruhe seine Ibadat (Gottesdienstliche Handlungen) verrichten möchte.

Als die Fotos gemacht wurden, hat es draußen geschneit und es war gerade super gemütlich zuhause. In dem Gebetskleid habe ich mich in dem Moment total wohl gefühlt. Ich mag jetzt gerade im Winter mich zuhause gemütlich zu kleiden, besonders bei so einem Wetter. Meistens ist die „draußen Kleidung“ nass vom Regen oder Schnee. Da möchte man natürlich schnell was trockenes, bequemes anziehen.

Der Kopfteil ist vom Stoff her so angenehm, dass man den Amira Hijab fast garnicht merkt.

An den Handgelenken hat das Gebetskleid Armstulpen, die aus dem selben weichen Stretch Stoff gearbeitet sind wie der Amira Hijab. Das macht das Gebetskleid auch an den Handgelenken super bequem. Auf jeden Fall ist es so angenehmer als mit einem Gummibündchen.

Wer nun ebenfalls so ein schönes Gebetskleid möchte, der kann gerne über die Instagram Seite von Taimiya Boutique bestellen. Dort werdet ihr bestimmt auch noch die anderen Muster gezeigt bekommen.

http://instagram.com/taimiya.boutique

Ihr könnt aber auch mal auf der Facebook Seite unter folgendem Link vorbei schauen.

https://www.facebook.com/taimiya.boutique/

Es gibt auch die Möglichkeit über WhatsApp Kontakt aufzunehmen. Schaut dazu einfach unter folgender Messenger Seite vorbei. Der Support ist auf deutsch.

https://mssg.me/taimiya.boutique

Ich hoffe die Review hat euch gefallen.

Demnächst gibt es dann wieder eine Review, sobald das Wetter mitspielt. Ansonsten gibt es auch bald ein Gewinnspiel zum drei jährigem bestehen meines Blogs.

Macht es euch zuhause gemütlich.

Bis dahin.

Eure Jilbabella

Buchvorstellung: „Osmanische Frauen- Mythos und Realität“

Bismillah

Assalamu alaikum.

Ich hoffe es geht euch allen gut. Mittlerweile ist es wirklich sehr schwer geworden ein paar schöne Fotos für die nächsten Reviews zu machen. Entweder ist es am regnen oder wie jetzt gerade ist es super kalt und bewölkt. Heute morgen hat es sogar etwas geschneit. Eigentlich das perfekte Wetter, um sich mal wieder zuhause einzukuscheln und ein Buch zu lesen.

Heute möchte ich euch gerne das Buch vorstellen, welches ich schon vor längerer Zeit erwähnt hatte. Vielleicht sucht ihr ja noch was interessantes, für die dunklen und kalten Wintertage.

Das Buch hat teilweise mit dem Thema auf diesem Blog zu tun. Es ist aber auch so sehr interessant zu lesen, besonders für diejenigen von euch, die sich gerne mit dem osmanischen Reich beschäftigen.

Wie in der Überschrift schon erwähnt heißt das Buch: „Osmanische Frauen – Mythos und Realität“.

Geschrieben wurde das Buch von Aslı Sancar. Als erstes möchte ich ein bisschen was zu der Autorin sagen.

Asli Sancar ist in Amerika geboren und aufgewachsen. Im Jahr 1968 nahm sie den Islam an, und lebte für 25 Jahre mit ihrem Mann in der Türkei. Während dieser Zeit lernte sie die türkische Sprache fließend und studierte das Leben osmanischer Frauen, unteranderem an Hand von Reiseberichten europäischer Frauen und Gerichtsprozessen aus dieser Zeit. Auf Grundlage dieser Studien entstand das Buch „Osmanische Frauen- Mythos und Realität“.

Wie der Titel des Buches schon sagt, wird mit vielen Mythen über das Leben der Frauen im osmanischen Reich aufgeräumt und man bekommt einen Einblick in die realen Lebensumstände.

Der Blick auf das osmanische Reich aus europäischer Sicht, war lange durch unzählige falsche Behauptungen und Halbwahrheiten verklärt. Das Bild von einem osmanischen Harem ist heute noch mit allen möglichen Vorurteilen behaftet. Man muss nur an die bildlichen Darstellungen von halb nackten oder ganz nackten Frauen denken, die den ganzen Tag rum liegen oder tanzen. Solche Darstellungen entspringen meistens der Fantasie, europäischer Diplomaten, die niemals einen Harem von innen gesehen haben. Das war ihnen nämlich verboten.

Auch galt die osmanische oder auch die muslimische Frau als solche, immer als unterdrückt. An diesem Bild, hat sich bis heute so gut wie nichts geändert.

In dem Buch wird sehr schön auf diese Dinge eingegangen. Dabei sind die wichtigsten Beweise, dass die osmanischen Frauen eben nicht so rechtlos und unterdrückt waren, die Reiseberichte von europäischen Frauen.

In diesen Reiseberichten wird beschrieben, wie das Leben im Harem wirklich verlief und was für uns wichtig ist, wurde auch die Kleidung der Frauen im osmanischen Reich beschrieben.

Der Harem war nicht nur ein Ort des Zusammenlebens an dem Kinder aufgezogen wurden, der Harem war außerdem eine Bildungsinstitution. Er bot Frauen die Möglichkeit, verschiedene Aufgaben zu übernehmen und auch gesellschaftlich und finanziell aufzusteigen. Frauen, die den Harem nach vielen Jahren verließen, waren gebildet in vielen Bereichen und sie hatten finanziell ausgesorgt.

Das sind Dinge, die man nie in Verbindung mit einem Harem zu hören bekommt. Auch die europäischen Frauen waren fasziniert und äußerten viel Positives.

Das Buch ist außerdem voll mit Abbildung, die osmanische Frauen oder ihre Alltagsgegenstände zeigen.

Ich habe das Buch bereits vor ein paar Monaten gelesen, aber ich bin immer noch total fasziniert. Es ist eines dieses Bücher, welches ich ewig weiter lesen könnte.

Was ich auch in Bezug auf das Thema Kleidung sehr interessant fand, war eine ausführliche Beschreibung osmanischer Frauenkleidung von einer Europäerin namens Lady Montague. Sie trug nämlich während ihres Aufenthalts selbst die für die damalige Zeit, typische osmanische Frauenkleidung.

Hier ein kurzer Auszug zu ihrer Kleidung:

„Das Hauptstück meiner Kleidung besteht aus einem Paar sehr weiter Hosen, die mir bis auf die Schuhe reichen und die die Schenkel auf eine sittsamere Art verbergen, als unsere Röcke es tun. Sie sind aus dünnem, rosafarbenen Damast, mit silbernen Blumen bestickt. “ Darüber wurde meist noch eine Art Bluse oder Kaftan mit einer Weste und einem Gürtel getragen.

Interessant finde ich dass die Hosen als bedeckender und damit „sittsamer“ als Röcke empfunden wurden. Jedenfalls geht daraus hervor, dass die Sarouel Hose ein fester Bestandteil, der damaligen Kleidung war.

Über dieser Alltagskleidung wurde beim verlassen des Hauses, ein Überwurf getragen. Ein Schleier der als „Yazma“ bezeichnet wurde, bedeckte Haare und Gesicht, bis auf die Augen.

Ich kann euch das Buch wirklich sehr empfehlen. Auch die Gerichtsverfahren aus dieser Zeit sind sehr interessant zu lesen. Man bekommt einen Eindruck von einer gelebten islamischen Kultur und wie es in der Gesellschaft umgesetzt wurde.

Außerdem wird schnell klar, dass die Frauen, nicht so unterdrückt waren, wie man es im Westen gerne darstellt.

Ein kurzer Abschnitt ist mir sehr in Erinnerung geblieben, den ich gerne zum Schluss noch mit euch teilen möchte ich folgender:

Sich zu bedecken heißt nicht, dass man unterdrückt ist. Es ist einfach ein Thema, welches heute noch aktuell ist, und was viele nicht verstehen. Unsere Freiheit ist es, wenn wir uns so kleiden können, wie wir uns eben kleiden. Es ist eine Sache von Perspektive, vielleicht könnte man uns besser verstehen, wenn man uns so sehen würde, wie die Reiseschriftstellerinnen damals.

Ich hoffe ich konnte euer Interesse an diesem Buch wecken. Ihr findet das Buch bei Amazon unter folgendem Link:

Ich hoffe diese kleine Buchvorstellung hat euch gefallen.

Beim nächsten Mal hoffe ich euch wieder eine Review präsentieren zu können.

Bis dahin wünsche ich euch ein paar gemütliche Tage zuhause.

Eure Jilbabella